dissabte, 14 de febrer de 2015

Der Mensch liebt die Freiheit nicht

Der Mensch liebt die Freiheit nicht, alles andere ist Lüge, er kann mit der Freiheit nichts anfangen, kaum ist er frei, beschäftigt er sich mit dem Öffnen von Kleider- und Wäschekommoden, mit dem Ordnen von alten Papieren, sucht er Fotografien, Dokumente, Briefe, geht er in den Garten und gräbt um oder läuft vollkommen sinn- und zwecklos in irgendeine Richtung, gleich, wie das Wetter ist, und nennt es Spaziergang. Und wo Kinder sind, werden die zu dem berühmten Totschlagen der Zeit herangezogen und gereizt und verprügelt und geohrfeigt, damit sie das Chaos erzeugen, das in Wahrheit die Rettung ist.
[...]
Der Samstag ist immer der Selbstmordtag gewesen, und wer jemals längere Zeit auf die Gerichte gegangen ist, weiß, daß achzig Prozent der Ermordeten am Samstag umgebracht worden sind.

Thomas Bernhard, Der Keller.


[Traducción rápida:
El hombre no quiere la libertad, todo lo demás es mentira, con la libertad no puede empezar nada, en el momento que es libre ocupa su tiempo abriendo armarios, la cómoda de la ropa, ordenando papeles viejos; busca fotografías, documentos, cartas, faena en el jardín o se va a andar sin camino aparente, según el clima, y a eso le llama 'pasear'. Y si hablamos de los niños, estos han de hacer aquello tan repetido de 'matar el tiempo', con tensión y peleas y golpes, para generar de esta manera el caos, que en verdad es la salvación.
El sábado siempre ha sido el día del suicido, y quien ha pasado mucho tiempo en los juzgados sabe que el 80% de los asesinatos se cometen en sábado".]

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